Salomon Heine

Salomon Heine, Mäzen und Philantrop

Salomon Heine (1767–1844) war eine außergewöhnliche Persönlichkeit,  Philanthrop und Mäzen zugleich. Als Jude ohne Bürgerrechte hatte er es zu beträchtlichem Reichtum und Ansehen
gebracht; in der großen Brandkatastrophe im Jahr 1842 wurde
er zum Retter Hamburgs. Auch sein soziales Engagement, das  u.a. zur Gründung des Israelitischen Krankenhauses führte,verdient Erinnerung. Durch seinen Neffen Heinrich Heine ging  er sogar in die Literaturgeschichte ein.

Heinrich Heine

Heinrich Heine, Salomon Heine's Dichterneffe

Ach, mit meinem Oheim
erlosch der Stern meines Glückes!

Das Hamburger Heine-Haus ist auch eine Erinnerungsstätte an den Dichter Heinrich Heine (1797-1856).

Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf geboren und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. Zwischen 1815 und 1831 war er dreizehnmal in Hamburg; dann nach einer Unterbrechung von 12 Jahren noch zweimal in den Jahren 1843 und 1844; insgesamt verbrachte er knapp 6 Jahre in der Hansestadt. Bei seinen Aufenthalten spielte nicht nur die familiäre Bindung eine zentrale Rolle, sondern später auch die Beziehung zum Verleger Julius Campe, der seit 1826 seine Schriften verlegte. In seinen Gedichten setzte sich Heine mit dem als „schändlichen Nest“ bezeichneten Hamburg immer wieder kritisch auseinander, das er als „Elysium und Tartarus“ bezeichnete. Wenn er die Stadt besuchte, hielt er sich auch gern auf dem Landsitz seines Onkels in Ottensen auf, wo es - wie er meinte - „sehr geziert und geschwänzelt“ zuging.

Salomon-Heine-Plakette
für vorbildliches Handeln
zum Wohle Hamburgs und seiner Bürger

Abbildung 1:
Die Salomon-Heine-Plakette 2018
für Prof. Dr. Franklin Kopitzsch


Abbildung 2:
2012 wurde Georg W. Claussen ausgezeichnet, zur Preisverleihung war auch Hamburgs damalige Kultursenatorin Barbara Kisseler anwesend.


Am Freitag, dem 19. Januar 2018 wurde dem Historiker Prof. Dr. Franklin Kopitzsch für sein außerordentliches Engagement die Salomon-Heine-Plakette verliehen. Die Verleihung fand im
Galionsfigurensaal des Altonaer Musuems statt.

Mit der Salomon-Heine-Plakette werden Persönlichkeiten und Mäzene ausgezeichnet, die sich um das Wohl Hamburgs und seiner Bürger verdient gemacht haben.



Senatsempfang im Hamburger Rathaus
zum 250. Geburtstag Salomon Heines

Abbildung 1: (v r. n l.)
Dr. Miriam Rürup, Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Dr. Beate Borowka-Clausberg, Dr. Hanno Scherf


Abbildung 2:
Musikalische Umrahmung: Emily Mücke und Carolin Eychmüller


Abbildung 3:
Dokumentation zum 250. Geburtstagsjubiläum Salomon Heines



Der sehr gut besuchte Senatsempfang fand am 19. Oktober 2017 im Kaisersaal des Hamburger Rathauses statt.


Begleitend gab es ein umfangreiches  Festprogramm:

Ein Bild von einer Frau:
Betty Heine im Heine Haus

Heinrich Heines Tante Betty Heine, Ehefrau Salomon Heines

Am 1. September 2015 übergab die Jüdische Gemeinde Hamburg dem Verein Heine-Haus e.V. ein Gemälde, das Salomon Heines Ehefrau und Heinrich Heines Tante Betty (1777-1837, geb. Goldschmidt) zeigt. Es wurde dem Heine-Haus e.V. vom Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Hamburg, Stefanie Szczupak, offiziell als Leihgabe überreicht.

Heine-Haus e. V.
Elbchaussee 31
22765 Hamburg
Tel.: 040-39 19 88 23
Mail: info@heine-haus-hamburg.de

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